Nähe und Distanz

in der Familie zu balancieren ist schon schwer genug. Aber wenn der Bruder alkoholabhängig ist? Seit zehn Jahren lebt Kims Familie in dieser Situation und geht sehr reflektiert damit um. Und dennoch möchte Kim wissen: Was brainstormen die 4 Beraterinnen und welche Möglichkeiten der Selbststeuerung sehen sie? 

Inhaltsübersicht

00:00 - 00:56 Intro

00:56 - 01:37 Begrüßung

01:37 - 03:59 Kims Situation

03:59 - 07:02 Ressourcen und Potenzial

07:02 - 10:34 Stellschrauben versus Leuchtturm

10:34 - 22:09 Zerreißproben im Familiensystem und Trialog

22:09 - 31:34 Zukunft, Tabuthema Tod und Kommunikation 

31:34 - 34:10 Abschlussrunde und Abschied

34:10 - 34:56 Outro 

Literatur und weitere Information

Alkoholsucht: 

Alkoholismus: https://www.kenn-dein-limit.de/alkoholkonsum/alkoholismus/

Anonyme Alkoholiker:https://www.anonyme-alkoholiker.de/

Spieldynamik in der Transaktionsanalyse:
Eric Berne; Spiele der Erwachsenen.Psychologie der menschlichen Beziehungen; Hamburg 2001

Trialog bei psychischer Erkrankung: Information und Anlaufstellen

https://www.psychenet.de/de/hilfe-finden/hilfesystem-im-ueberblick/selbsthilfe-und-trialog.html

https://www.trialog-psychoseseminar.de/seminare/trialog-in-friedrichshain-kreuzberg/

Strukturierte Zeit:
Jule Endruweit, Katharina Stahlenbrecher; Sinnvoller Rahmen! Phasen der Mediation und TA; 
DGTA e.V. (Hrsg.); Macht. Rahmen. Sinn.; 40. Kongress der DGTA; Weinheim 2021; S. 24 – 33.

Die Last der Verantwortung

Kim sorgt sich um "seine" Firma: Er ist Teamleiter, und fragt sich, wie IT-Fachkräfte an ein mittelständisches Unternehmen auf dem Land gelockt und wie sie gehalten werden können. 
Eine ungewöhnliche Situation, denn üblicher weise vermeiden die Beraterinnen Tipps zu geben. Hier aber lassen sie sich locken. 

Inhaltsübersicht

00:00 - 00:56 Intro

00:56 - 01:49 Begrüßung

01:49 - 04:53 Kims Situation

04:53 - 07:41 Ressourcen und Potenzial

07:41 - 16:25 David gegen Goliath

16:25 - 20:30 Kontakt statt Plattform

20:30 - 28:40 Kims Rolle, Verantwortung und Verantwortungsgefühl

24:00 - 31:16Abschlussrunde und Abschied

31:16 - 32:03 Outro 

Literatur und weitere Information

Bibel; 1. Sam 17, 48 - 50
https://www.die-bibel.de/bibeln/online-bibeln/lesen/LU17/1SA.17/1.-Samuel-17 

Manfred Josuttis; Der Pfarrer ist anders. Aspekte einer zeitgenössischen Pastoraltheologie; München 1982. 

Abwertung: Jule Endruweit, Katharina Stahlenbrecher; TA meets Diversity - Crossover im Beratungsalltag. Wie kann fruchtbare Zusammenarbeit trotz oder gar wegen der unterschiedlichen Hintergründe gelingen?In Sammelband: Eric Berne trifft Sigmund Freud – Transaktionsanalyse in Bewegung. Reader zum 38. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Transaktionsanalyse, Sejkora, Klaus (Hrsg.) Lengerich 2018; S. 61 – 68. 

Kultur: Rolf Balling; Kulturdiagnose; https://www.rolf-balling.de/downloads/RB-Kulturdiagnose-ZTA-rev.pdf 

Diversity: Christine Lagarde; https://www.ecb.europa.eu/press/inter/date/2022/html/ecb.in220825~7c5db6d1b3.en.html


 

Neue Arbeitsformen

Ihre Firma ermöglicht den Mitarbeitenden, in's Homeoffice zu gehen. Kim ist nicht klar, wie sie ihr Team in dieser Situation führen kann.  

Jetzt schwankt sie zwischen dem Wunsch nach Entspannung, der Sorge um Kontrollverlust und der Suche nach Sicherheit.  

Inhaltsübersicht

00:00 - 00:56 Intro

00:56 - 01:46 Begrüßung

01:46 - 03:47 Kims Situation

03:47 - 05:09 Ressourcen und Potenzial

05:09 - 10:41 Führungskultur: Vertrauen oder Kontrolle

10:41 - 19:19 "Ich krieg nix mit!". Inhalte und Teamgeist

19:19 - 24:00 Tools, Technik, Tipps und Organisation

24:00 - 27:07 Abschlussrunde und Abschied

27:07 - 27:54 Outro 

Literatur und weitere Information

Führung, Kultur und Verantwortung

Business Culture Design. Gestalten Sie Ihre Unternehmenskultur mit der Culture Map; Sagmeister, Simon; Frankfurt 2016.

Führung als Dienstleistung

https://impuls-training.de/wp-content/uploads/2020/01/Fuehrung_ist_Dienstleistung_wissensmanagement_06-2016.pdf

4 plus 8-Podcast Remote Arbeiten

https://soundcloud.com/reflecting-team/remote-arbeiten?si=98f292af64ac4349a60b90aaf5d92b97&utm_source=clipboard&utm_medium=text&utm_campaign=social_sharing

Der Problemaffe

Er veranschaulicht das Verhaltensfenster nach Gordon, Thomas: Familienkonferenz. Die Lösung von Konflikten zwischen Eltern und Kind. München 1989

https://www.intaqt.de/forschung/veroeffentlichungen/

Interesse in der Mediation 

Sinnvoller Rahmen! Phasen der Mediation und TA; Endruweit, J.; Stahlenbrecher, K; in: Macht. Rahmen. Sinn.; 40. Kongress der DGTA; DGTA e.V. (Hrsg.); Weinheim 2021; S. 24 – 33, bes. S. 31.

Müde und traurig

macht Kim die Situation. Sie liebt ihre Arbeit in der Erwachsenenbildung und ist überzeugt von ihren Angeboten, aber die Zahl der Teilnehmenden sinkt. Ist es ein allgemeiner Trend, sind die Angebote verstaubt oder liegt es an ihr?    

Inhaltsübersicht

00:00 - 00:56 Intro

00:56 - 01:50 Begrüßung

01:50 - 4:00 Kims Situation

04:00 - 07:53 Ressourcen und Potenzial

07:53 - 14:08 Zweifel, Müdigkeit, Traurigkeit und deren Bedeutung

14:08 - 20:28 In Bewegung als Surfer, Ozeandampfer, Schlepper oder Lotse

20:28 - 24:49 Druck, Drive, fehlende Führung und Orientierung am Markt

24:49 - 28:38 Abschlussrunde und Abschied

28:38 - 29:25 Outro 

Literatur und weitere Information 

Ersatzgefühle 

Ersatzgefühle - English, Fanita: Transaktionsanalyse, Gefühle und Ersatzgefühle in Beziehungen, Iskopress Salzhausen 2003. 

Gegenübertragung 

Gilbert, Maria C.; Evans, Kenneth; Psychotherapy Supervision. An integrative relational approach to psychotherapy supervision. S. 22f. 

Das Traumschiff 

 https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Traumschiff 

Aufschieberitis

Tritt in den Hintern oder Tipps zum Umgang mit der Situation? Die vier Beraterinnen denken über das Schreiben nach und über verschiedene Funktionen des Aufschiebens. 

... und ...

der Schlag in die Magengrube

Wie bleibe ich in Situationen voller Kritik und Stress gesund, körperlich und geistig? Denn manche Situationen fühlen sich an wie ein Schlag in die Magengrube. Und der stößt ein Gedankenkarussel an. 
Wo ist der Ausstieg aus der Abwärtsspirale?

Kim, die Angestellte,

hat zwei Vorgesetzte: Einen ehrenamtlichen Vorstand und einen Vertreter des Geldgebers.
Wie kann Kim mit den unterschiedlichen Anforderungen der Beiden umgehen? 

Engagement

Seit ca. einem halben Jahr im Amt - und Kim ist unzufrieden. Wie kann er die Anderen, die gewählten und nicht freigestellten Mitglieder des Gremiums motivieren?

Entliehen

zu einem Großkunden soll Kim ein Projekt agil zum Laufen bringen. Aber wie implementiert sie holokratische Arbeitsform, wenn sie gleichzeitig vom System in das Mikromanagement gesaugt wird? 

Fast ironisch ...

Stress vor'm Sabbatjahr. Plötzlich entsteht Druck, zu beenden, was noch schmorte. Darf das der Nachfolge überlassen werden? Wir der Nachfolger dann zu initiativ? Ist es peinlich, sich mit dem Liegengebliebenen zu zeigen? Immerhin möchte Kim ja zurück auf die Stelle – und was wird dann sein?

Schreibfreudige

Kolleg:innen mit vielen Mails zu einem Vorgang. Kim fragt sich und das Reflecting Team, ob er oder sie das einfach aushalten muss, oder wie so eine Schwemme einzudämmen ist.

Ohnmacht

Was kann Kim schon tun? Wieviel Alltag kann oder darf oder muss sein? Und wie kann das gehen? Die Beraterinnen gehen der Frage nach, wie Kim seinen  Gefühlen Raum verschaffen kann, und wie er die Falle der Eskalation vermeidet. 

Im Handwerksbetrieb

Seit die neue Verwaltungsebene eingezogen wurde, sammelt ein altgedienter Kollege Hinweise auf Fehler des Neuen. Drei der vier Beraterinnen tauschen sich aus, wie Kim in dieser Situation seiner Verantwortung als Führungskraft gerecht werden kann. 



Corona-Müde

Kim hat keine Lust mehr: Unwirsch und mit Unwillen reagiert er auf Impfgegner im persönlichen Umfeld. Aber hilft das? Und wie ginge es sonst?

Drei Beraterinnen bieten ihre Überlegungen und Erfahrungen, um den Dialog aufrecht zu erhalten. 

Im Dilemma

"Papier ist geduldig" oder "Vertrag ist Vertrag"? 
Einen unsauberen Vertrag unterzeichnen oder bei seinen Prinzipien bleiben? 
Sich auf alte Kontakte verlassen oder sich von einem langjährigen Auftraggeber verabschieden? 
Auf der Suche nach Klarheit wendet sich Kim an das Reflecting Team. 



Aus der Reserve gelockt

Wie schafft man das - klar und offen Grenzen setzen und dafür sorgen, dass man gehört wird? 
Kim jedenfalls will nicht mehr so unkontrolliert wütend werden, so hilflos und sich so unangemessen herausgefordert fühlen. 


Im Tendenzbetrieb

Eigentlich, sagt Kim, finden wir es gut, wenn Menschen "von außen" unsere Belegschaft bereichern, aber ...

Diesem "Aber" gehen die Expertinnnen nach: 
Sorgen "Neue" in der Belegschaft für Konflikte, oder für frischen Wind? 


Abgelehnt

Kim wird richtig sauer, wenn die Zusammenarbeit ein jähes Ende erfährt oder gar nicht erst in Fahrt kommt. Die vier Beraterinnen beleuchten die Gefühlswelten, Kommunikationsideen und Handlungsoptionen bei Absagen. 

Termine jonglieren

In schwankenden Zeiten Termine fixen, und die dann halten - Kim als Selbstständiger stellt sich und seine Zeitplanung in Frage. Die vier Beraterinnen suchen nach Parallelen, nach Bildern, Methoden und Ansätzen, wie Kim wieder zum Manager seiner Zeit werden kann.


Aufmerksam...

 ... bleiben für Störungen und Dynamiken in digitalen Meetings - das will Kim. Die Beraterinnen reflektieren Techniken, Methoden und Fragen der inneren Haltung, die Kim dabei unterstützen. 

Ausgerechnet Angst

Ein Reflex bei enttäuschter Kundschaft: 
Wie kann Kim mit der Angst umgehen? 
Die vier Beraterinnen denken über die Bedeutung von Gefühlen in der professionellen Beziehung nach und entwerfen Szenarien, wie Kim sie nutzen kann.

Führung - 
auf Zeit

Kim hat eine Geschäftsführung übernommen - als Zwischenlösung! Was bedeutet das? Und wie geht er damit um?
Die vier Expertinnen entwickeln Szenarien und Strategien, wie Kim sich verhalten kann.

Motivation im Homeoffice

Wie balanciert Kim den Zwang zur Selbstdisziplin und seinen Freiheitswunsch im Homeoffice?
Die Gesprächsparterinnen gehen den Gestaltungsmöglichkeiten in der Arbeitssituation nach.


Unser Podcast

Hier hören Sie den Beginn: Was wir tun und wie.
 


Der Jingle verwendet Sequenzen aus dem Stück
Canarios
von Gaspar Sanz (1640 - 1710).

Es wurde für uns eingespielt von 
Helene Stahlenbrecher